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© Die Hüter des weißen Goldes, Gegenzug, Foto Martin Seifried - www.dualpixel.at
Die Hüter des weißen Goldes, Gegenzug, Foto Martin Seifried - www.dualpixel.at

Hüter des weißen Goldes

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    Die Hüter des weißen Goldes

    Das „weiße Gold“ Salz hat Städten und Händlern einst zu Reichtum verholfen. Keineswegs aber den Schiffleuten, die es über Jahrhunderte auf den Flüssen, besonders auf dem uralten Handelsweg Traun vom Salzkammergut bis zur Mündung in die Donau transportierten. Der Beruf war anstrengend, gefährlich und reich an Entbehrungen.

    Seit 1311 ist die Salzschifffahrt auf der Traun eng mit Stadl-Paura verbunden. Hier wurde das Salz aufgrund des seichteren Gerinnes von Fuderzillen auf größere Salztrauner verladen. Das ganze Jahr über waren hier
    einst 220 Schiffer beschäftigt. Beim Umschlag des „weißen Goldes“ aus dem Salzkammergut waren die Salzstadeln wichtig. Der Ortsname unterstreicht die besondere Bedeutung.

    Mit dem Bau der Eisenbahnen wurde das langsame Ende der Schiffer eingeläutet. Dennoch begegnet man heute der Schiffertradition dank des Schiffervereines vielfach bei Festen in Stadl-Paura, so sehr wie in keinem zweiten Ort.