Kostbarkeiten hinter Klostermauern - Stift Lambach

Kostbarkeiten hinter
Klostermauern

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Kostbarkeiten hinter Klostermauern

Stift Lambach - Dreifaltigkeitskirche Stadl-Paura

Das seit fast einem Jahrtausend bestehende Benediktinerstift Lambach mit den ältesten romanischen Fresken nördlich der Alpen und seinen prachtvollen Barockräumen wie Stiftsbibliothek, Ambulatorium,
Sommerrefektorium und Stiftskirche ist ein Kulturjuwel ersten Ranges. Zudem ist das Barocktheater im Stift das älteste bespielbare Theater in einem Kloster in Österreich. Erzherzogin Marie Antoinette nächtigte auf ihrer Brautfahrt nach Paris 1770 im Stift, ein gewisser Wolfgang Amadeus Mozart schenkte ihm die Lambacher Sinfonie.

 

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Bereits zweimal war das Stift Hauptort von Landesausstellungen.
In Blickweite des Stiftes steht in Stadl-Paura die prächtige Dreifaltigkeitskirche,
in der von den Altären bis zu den Orgeln und Farben wirklich alles dreifach – oder eben dreifaltig
– und doch einmalig ist.

Beeindruckende Fresken

Sie entstanden um 1080, wurden 1868 wiederentdeckt, sind seit 1967 unter den Türmen wieder zugänglich und eine kulturhistorische Sensation: die romanischen Fresken im Stift Lambach, die ältesten erhaltenen nördlich der Alpen. Auch inhaltlich bieten sie eine Besonderheit in der Kunstgeschichte, denn sie zeigen die Erscheinung des Herrn, im Volksmund als Heilige Drei Könige bekannt, für das es wenige Vergleichsbeispiele in der christlichen Ikonografie gibt. In 23 Mauerfeldern werden Geschichten aus dem
Neuen Testament und apokryphen Schriften gezeigt. Im Zentrum stehen der Stern von Betlehem als Orientierung für Suchende und das Bild Jesu Christi.

 

Einzigartiges Barocktheater

Theater und darstellende Kunst spielten im Benediktinerorden seit jeher eine wichtige Rolle. Zunächst
wurden die geistlichen Texte der Sonntagsmessen am Nachmittag nochmals in Form eines Singspieles
vermittelt. Bald mischten sich antike und weltliche Themen in die klösterlichen Spielpläne. Zuletzt wurde der Spielraum in Lambach 1770 neu gestaltet.

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Dichtermönch Pater Maurus Lindemayr schrieb dafür das Stück „Der kurzweilige Hochzeitsvertrag“. Im Gegensatz zu anderen Klöstern schwebt in Lambach offenbar noch Lindemayrs Geist schützend über diesem Raum und macht ihn heute
zum einzig erhaltenen barocken Klostertheater Österreichs.
Der Theaterverein Barocktheater Lambach bespielt seit 2003 den Raum wieder regelmäßig.

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Dreifaltigskeitskirche Stadl-Paura

Alles dreifaltig

Die Pest ging 1713 an Lambach vorüber.
Also ließ Abt Maximilian Pagl von 1714 bis 1725 in Stadl-Paura die Dreifaltigkeitskirche erbauen. Sie ist ein Stein gewordenes Sinnbild der christlichen Dreieinigkeit. Drei Tore, drei Türme, drei Halbkuppeln, drei Marmorportale, drei Altäre und drei Orgeln verdeutlichen das bis ins kleinste Detail umgesetzte architektonische Konzept. Der kurze Weg vom Stift Lambach zur wunderschönen Dreifaltigkeitskirche entlang des Traunufers ist übrigens Teil des Jakobsweges nach Santiago de Compostela.

zur Dreifaltigkeit